Band 1

Heimat und Fremde

Selbst-, Fremd- und Leitbilder in Film und Fernsehen

Böttcher, Claudia/Kretzschmar, Judith/Schubert, Markus (Hg.)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Über dieses Buch

Die Auseinandersetzung mit Heimat und Fremde wird im Prozess der zunehmenden privaten und gesellschaftlichen Abgrenzung gegenüber dem oder den „Anderen“ immer bedeutsamer. Welche Leitbilder vermitteln Medien von Heimat und Fremde und von Fremden? Welche Rolle spielen Medien generell bei Prozessen der Identitätsbildung von Menschen?

Solchen und ähnlichen Fragen soll in diesem Band nachgegangen werden, in dessen Fokus der politisch-gesellschaftliche Diskurs über die komplexe Thematik „Heimat und Fremde“ in Film und Fernsehen steht. Bewusst wird hier eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlagen und der Blick auf beide deutsche Staaten, auf Ost und West gelenkt. Neben fiktionalen Formaten (Spielfilme, Serien) werden gleichermaßen non-fiktionale Formate (Reportagen, Dokumentationen und Shows) berücksichtigt, die sich „Heimat“ und „Fremde“ in verschiedener Art und Weise nähern.

Der Band ist das Ergebnis einer Tagung zur medialen Darstellung von „Heimat und Fremde“, die vom Zentrum für Wissenschaft & Forschung | Medien e. V. gemeinsam mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig sowie der Medienstiftung Sparkasse im Januar 2008 in Leipzig veranstaltet wurde.

Mit Beiträgen von

Jörn Ahrens, Claudia Böttcher, Svea Bräunert, Jana Domaratius, Christian Hißnauer, Christian Hoffstadt, Peter F. N. Hörz, Katja Kochanowski, Judith Kretzschmar, Birgit Maria Leitner, Marcus Richter, Caroline Roth-Ebner, Corinna Schier, Rüdiger Steinmetz, Sascha Trültzsch, Susanne Vollberg, Thomas Waitz, Henning Wrage

Über die Herausgeber

Claudia Böttcher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Sie promoviert zum Thema „Geschichte als Legitimation? Die Darstellung des Nationalsozialismus in historischen Dokumentationen des DDR-Fernsehens“.

Judith Kretzschmar arbeitet als Redakteurin im Bereich audiovisueller Kommunikation und als freie Journalistin in Leipzig. In ihrer Dissertation setzt sie sich mit „Selbst- und Fremdbildern deutscher Heimat im Fernsehen der DDR“ auseinander.

Markus Schubert ist Geschäftsführer der KONTUR 21 Gesellschaft für Marktforschung, Kommunikation und Design mbH in Leipzig.

About this book

The engagement between ‘Heimat’ and ‘Fremde’ has gained increasing significance as a result of the upsurge in personal and societal dissociation from the ‘other(s)’. What images does the media communicate of ‘Heimat’ (home, home country) and of ‘Fremde’ (foreign places), as well as of ‘strangers’? What role does the media generally play regarding the process of personal identity creation?

These and similar question are dealt with in this volume, which focuses upon the political and societal discussion of the complex topic of ‘Heimat’ and ‘Fremde’ in cinema and television. Both the past and the present are consciously dealt with and both German states, east and west, are examined. Fictional formats (films, movies and series) as well as non-fictional formats (current affairs reporting, documentaries and entertainment shows) that approach the concepts of ‘Heimat’ and ‘Fremde’ in contrasting ways are considered in depth.

This volume is the result of a conference concerning the media depiction of ‘Heimat’ and ‘Fremde’ hosted in Leipzig by the “Zentrum für Wissenschaft und Forschung Medien e.V.” (The Centre for Science and Research – Media), in co-operation with the Institute for Communications and Media Studies of the University of Leipzig and the Sparkasse Media Foundation, that took place in January 2008.